Montag, 6. Februar 2012

Following The Summer part 2 "Wildwasser zwischen den hoechsten Bergen der Welt"

Upper Seti Rafting Action
 Nachdem wir den wunderschoenen Annapurna Circuit beendet hatten, schlugen wir unser Lager in Pokhara auf und konnten mit unseren Hobbies der Widwasserfotographie und dem Kayakfahren die Reisekasse etwas auffrischen. Die Arbeit als Photoboater war definitiv anstrengender als wir uns das vorgestellt haben, welche einem Rennen mit den Rafts zu vergleichen ist. Man startet zur selben Zeit mit den Gummibooten und paddelt so schnell, wie es geht, zu einer geeigneten Stromschnelle, steigt aus dem Kayak aus, positioniert sich (manchmal sogar mit waghalsigen Klettereien verbunden), stellt die Kammera ein und schießt einzigartige Fotos von adrenalingepushten Raftingkunden, steigt wieder ins Kayak, ueberholt die Schlauchboote und wiederholt das Ganze bis zum Ausstieg. 
I told you: "No Headjump!!!"
Such a nice Campsite
Das gute dabei ist, dass wir fit wurden und viel Fotographieerfahrung machten. Als Safetykayaker war die Arbeit halb so anstrengend jedoch die Kunden liebten uns, wenn wir ihnen das “Leben” retteten (zum Glueck war es nie so ernst). Noch ein Bonuspunkt war, dass wir einige schoene Fluesse paddeln konnten. 





















Neben der Arbeit konnten wir immer mehr ins lokale Leben eintauchen. Durch naehere Bekanntschaften erfuhren wir mehr  ueber die nationalen Kutluren und Traditionen, sogar ein bisschen nepalisch ist haengen geblieben. An unseren freien Tagen konnten wir verschiedene Sehenswuerdigkeiten wie das Mounteneeringmuseum, den Peace Pagoda Tempel oder den Fewasee naeher unter die Lupe nehmen. Im Mounteneeringmuseum konnten wir mehr ueber die Daecher der Welt erfahren und wie sie bestiegen wurden. Es ist erstaunlich mit welcher Ausruestung Eduard Hillery und Tenzing Norgey den Mount Everest bezwangen. Den Peace Pogoda, welcher auf einer erhoehten Ebene liegt, nutzten wir, um wunderschoene Sonnenuntergaenge zu genießen. Die Sonne faerbte die Annapurnagruppe in fabelhafte Farben und Pokhara konnte aus der Vogelperspektive erkundet werden. Am Fewasee  konnten wir die ersten Sonnenstrahlen mit vitalisierenden Auslaeufen genießen. Obwohl die Zeit in Pokhara schoen war, suchten wir immer wieder das Weite, um Kayakabenteuer zu erleben. 
Nice Busstop, Machapuchre (Fishtail) mountain on the background
On the way to New Bridge


Relaxing in the Hotsprings
Das Kayaken in Nepal ist leicht selbst zu organiesern. 
Die Fluesse sind mit den oeffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und falls der Einstieg einmal nicht mit dem Bus zu erreichen ist, gibt es Traeger die dir dein Boot zum Einstieg tragen. Einer unsrer intensivsten Kayakerlebnisse in Nepal war der Modi Khola. Der Modi Khola ist ein Hike-in. Der Weg fuehrt entlang des Annapurna-Basecamp-Treks. Gestartet sind wir in Lumle. Durch unseren spaeten Start mussten wir die fuenfstuendige Wanderung in zwei Teilen absolvieren. Am ersten Tag sind wir zu viert mit einer Stirnlampe bis spaet in die Nacht gewandert. Dies war eine besondere Herausforderung fuer unsere Porter. Sie mussten die Boote zwischen den Baeumen auf rutschigen Untergrund manoevrieren. New-Bridge erreichten wir am naechsten Morgen gegen 11:00. Was sollen wir tun mit dem angebrochenen Tag? Paddeln oder Hotsprings? Die Wahl ging zugunsten der Hotsprings aus. Eine Stunde weiter in Richtung Base-Camp erreichten wir die besten Hotsprings in Neapl und entspannten uns. 
Happy to go
 Der folgenden Tag war ein Abenteuer der Extraklasse. Der Fluss bahnte sich den Weg am Talboden der Annapurna-Gruppe mit wunderbaren Katarakten und schoenem Hintergrund, dem Annapurna-South. 
Annapurna South in the Background
Fun Bouldergarden
on the best line
Am Anfang nahmen wir uns noch die Zeit zum Filmen und Fotographieren jedoch bald entpuppte sich der Modhi Kohla als ein steiler und schwerer Fluss. Die ersten Portagen folgten. Obwohl es uns reizte, einige mehr Stellen zu fahren, entschieden wir uns die schwierigsten Stellen zu umtragen. Wir waren nur zu zweit dadurch war nicht genuegend Saftey gegeben. Safety first.
Nach einem intensiven Paddeltag konnten wir eine erholsame Nacht in Old Bridge verbringen. Der zweite Paddeltag war Genusspaddeln und ließ uns wieder Luft zum Filmen und Fotographieren.
Am Ausstieg angkommen, waren wir nach zwei Tagen Wandern und zwei Tagen Paddeln hundemuede und freuten uns auf unser Bett in Pokhara.
Bigwater on Kaligandaki

in the small-brother-rapid

Die letzten Paddeltage in Nepal verbrachten wir am Bhote Khosi und nahmen an einem IRF-Workshop teil. Der Workshop war einzigartig. Wir konnten eine Woche lang mit nepalischen Raftguides, unter der Leitung von Gaspar Goncz, Erfahrungen,  Wissen und Technicken zum Thema Sicherheit austauschen. Der beste Kurs aller Zeiten.

IRF-Workshop-Team
"It's like this ..."
OHOOO
Nice Lokalbus


Noch einige hilfreiche Informationen:

Das beste Hotel in Kathmandu: Thamel Guest House – guenstig, ziemlich ruhig mit Dachterasse.

Das beste Hotel in Pokahra: New Future Way Hotel – guenstig, ruhig, freundliche Besitzer 

Das beste internationale Restaurant in Pokhara: Lan Huan Chinese Restaurant
Das beste lokale Restaurant: Asian T-House